…ist seit jeher der Zustand in den die Asanas dich hineinbegleiten. Sie sind Mittel und Geschenk, dich in „den Raum der Stille in dir“ zu führen. Das ist das eigentliche Ziel des Yoga: Geniesse den Ort in dir, der Stille ist.
Setze dich wohl und geerdet hin.
Sei ganz und gar hier und jetzt in dir in diesem Moment.
Sei zentriert, bleibe zentriert.
Kehre dahin zurück.
Geniesse das.
Das heisst nicht, frei von Gedanken oder Gefühlen zu sein. Es heisst, gewahr zu sein, was in und mit dir geschieht. Was immer das Leben dir auftischt – einmal beglückend, dann unangenehm oder widerwärtig: beobachte all das was geschieht aus deiner Mitte, dem seelenzentrierten Sein heraus. Während der Meditation. Mitten im Leben.
Verweile in diesem inneren Beobachtenden.
Das stille Auge des Zyklons.
Die Nabe des Rades.
Das Leben ist Bewegung und Wandel. Das Rad dreht sich stets.
Im indischen Yoga und seiner Philosophie weist das Symbol von Samsara darauf hin: Bist du im Leben zu sehr an der Oberfläche oder am äusseren Rand des Rades von Form und Zeit orientiert, so schlägt es dich in grossen Wellen auf und und nieder. Je eher du dich der Nabe zuwendest, umso ruhiger und wacher, gelassener wird dein Leben und Erfahren. Daraus heraus wandelt sich dein Leben, von Innen her.