Als Kind begleiteten mich meine inneren unsichtbaren Freunde. Diese liess ich mir im Lauf des Heranwachsens ausreden. Es begann ein langer Weg des Ahnens, Suchens, in Fragestellens und Wiederfindens.
Als Yoga noch nicht hipp war und mit Hirnwäsche verbunden wurde, besuchte ich 1986 als junge Frau meine ersten Yogakurse beim indischen Yogalehrer Selvarajan Yesudian in Zürich und im Tessin. Es brauchte Mut dazu.
Meine Erfahrung war positiv. Yoga hatte mich im Innersten berührt und nach Hause geführt, dadurch grundlegend verändert. Seither bin ich dankbar liebend und forschend im Leben unterwegs.
Nach den tiefgreifenden Yogagrundlagen von Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich folgten Ausbildungen und Vertiefungen bei P. Oswald Basel, Patrick Tomatis Paris, Anand Nayak in der Schweiz und in Indien und andere mehr.
Damit einher wuchs die Sehnsucht nach diesem Ort der Stille in mir, des zu Hause Seins durch die Meditation. 1999 lernte ich den Buddhistischen Mönch Bhante Ananda aus dem Mahabodhi Kloster in Bangalore kennen. Mit ihm bin ich bis heute in Kontakt.
Weiterhin vertiefe und vertiefte ich Yoga-Philosophie und Yoga-Therapie in Samse, Indien (Vivekananda Chendra Institut Bangalore), und bis heute in der Schweiz mit Eberhard Bärr.
Die Arbeit in Körperpsychosynthese mit dem yogaphilosophischen Hintergrund des Vedanta, des Non-Dualismus, lernte ich bei Marlies Lüthi in Heiden und Indien über vier Jahre schätzen.
Im Frühjahr 2005 erreichte mich ein Ruf. Ein lauter, deutlicher Ruf in mir drinnen lud mich ein, ihm in die Wildnis der Canyons zu folgen. Bis in die Fusssohlen war ich erschüttert und gerührt; bis dahin hatte ich keine Verbindungen zur USA gehabt. Aber das sollte sich ändern
2006 ergänzten sich durch das Jahrestraining in Skydancing bei Doris Christinger und Peter Schröter weitere Körper-Psyche-Heilarbeit in Verbindung zur Seele.
Ich lernte 2008 die Seelenzentrierte Arbeit & das Seelenzentrierte Coaching der Gründerin Sabina Wyss (CH/USA) durch die Vision-Quest (indianische Visionssuche) und 12 Solotage im Tipi kennen. Ergänzend folgte die intensive Soulcraft-Arbeit durch den „Animas Valley Institut“-Gründer Bill Plotkin (USA).
Seither ergänzt, beglückt, fordert, fördert und bereichert das ganzheitliche Rad des Lebens (Medizinrad) mein Leben und mein Arbeiten: To walk your talk. Ich bin tief dankbar für diesen Lebensweg, der sich sehr ahnend und ungeplant seinen Weg bahnte. Ich erfahre mein mich wandeln lassen als Beitrag in diesen Zeiten grossen Wandels, Herausforderungen und positiver Chancen. Diese Herzensarbeit vertiefe ich durch Weiterbildungen in der Schweiz und USA.
2014 habe ich die Ausbildung zum Associate Certified Coach ICF abgeschlossen.
Bis heute befruchtet mich dieser Lebensansatz, Fakt, dieses ganz zum Leben dazuzugehören. Durch meine regelmässigen Reisen in die roten Felsenwüsten der USA, aber auch durch das verweilen hier in unserer Natur, dem mit allen Sinnen offenen Eintauchen in unsere Lebensgemeinschaft der Natur, geschehen in mir selbst Veränderungen, Vereinfachungen, die ich nicht mehr missen möchte.
Sinnvoll leben ist für mich das tägliche Eintauchen und Erfahren vertiefen «zum Leben dazuzugehören». So natürlich wie unsere umgebende Natur, dazuzugehören. Die Intensitäten der Elemente, den Baum, Insekt, Pilze, die Fische, Vierbeiner, gefiederte Wesen…
Jeder Mensch erfüllt seine ureigene Lebensnische und wird genauso dort benötigt. Vielleicht klingt das unspektakulär. Ist es aber nicht.
„Das Leben hat immer recht.“
(Franz Hohler)
„Wir können nur das Kleine in ganzer Intensität leben, erfüllen und so in seine Grösse tragen.“
Luise RinserI
I Walk in beauty.
Beauty to my left side.
Beauty to my right side.
Beauty in front of me.
Beauty behind me.
I radiate beauty through every breath.
Danit – Heartbeat